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Wasserrettung bei der Feuerwehr Riedlingen

Im Löschbezirk der Feuerwehr Riedlingen liegen zahlreiche Gewässer. Den überwiegenden Teil der Wasserfläche machen die vielen Baggerseen und der fast 14 Kilometer lange Streckenabschnitt der Donau aus. Vor diesem Hintergrund wird dem Themenkomplex der Wasserrettung bei der Feuerwehr Riedlingen eine besondere Bedeutung zuteil:
Um bei Unglücksfällen an und auf Gewässern professionelle und umfassende Hilfe leisten zu können, werden im Gerätehaus jeweils ein Motor- und Schlauchboot vorgehalten. Das Motorboot ist auf einem Bootsanhänger verlastet. Das Paddelboot wird bei Bedarf auf dem GW-T zur Einsatzstelle geführt.
Die Einsatztaucher* des Landkreises Biberach sind unter dem Dach der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) organisiert. Die DLRG stellt, betreibt und unterhält die Einsatztauchergruppe. Die Abteilung hat eine Einsatzstärke von 16 Tauchern (Stand: Juli 2011). Die Einsatztaucher sind über den ganzen Landkreis verteilt. Um die Gruppe nach der Alarmierung schnell zu formieren, das Personal auszurüsten, zu motorisieren und mit Führungsmitteln auszurüsten, sind mehrere Taucherstützpunkte über den Landkreis Biberach verteilt. Einer dieser Stützpunkte befindet sich im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Riedlingen.
Fünf Einsatztaucher, die alle zugleich den Dienst in der Feuerwehr versehen, haben an diesem Stützpunkt ihre Ausrüstung deponiert.
Bei einer Alarmierung mit dem Einsatzstichwort „Wasserrettung“ fahren die Einsatztaucher zu ihrem Stützpunkt um die persönliche Ausrüstung zu verladen und an den Unglücksort abzufahren. Am Stützpunkt der Feuerwehr Riedlingen wird nach der Taucheralarmierung in der Regel mit den folgenden Fahrzeugen ausgerückt:
- MTW mit Tauchern, Motorboot und  Unterstützungs-personal der Feuerwehr,
- GW-T mit Schlauchboot.
*Die Ausbildung zum Einsatztaucher dauert ca. 2 Jahre. Sie setzt die Ausbildung zum Rettungsschwimmer sowie die Ausbildung zum Sanitätshelfer voraus. Der Lehrgang gliedert sich in einen fachtheoretischen Teil, in die Hallen- bzw. Freibadausbildung sowie die zeitintensive Ausbildungsphase im Freiwasser. Jeder Ausbildungsabschnitt schließt mit einer eigenständigen Prüfung ab.

Bilder von verschiedenen Übungen und Einsätzen

Personenrettung auf der Donau im April 2003
Tauchausbildung 2008
Taucher beim Entenrennen 2011
Abschluss der Tauchausbildung 2008